Dienstag , September 26 2017
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Billund mit Äpfeln

Hallo ihr Lieben,

hier wars ruhig die letzten zwei Wochen. Das liegt daran, dass ich im Schichtdienst arbeite und das Leben 1.0 leider nicht immer nur aus nähen besteht. Aber so einige Nähprojekte sind noch in Planung für die nähere Zukunft, so dass sich das mit der Ruhe hier hoffentlich erledigt hat. Außerdem muss ich euch bald noch mein genähtes Stück vom Wochenende zeigen, dass schon häufig in Gebrauch ist.

So nun zu meinem heutigen Stück. Ich habe mir einen Billund von Pech und Schwefel genäht. Das Schnittmuster habe ich mir gekauft, weil nachdem ich diesen tollen Stoff auf dem Stoffmarkt vor ca. 2 1/2 Wochen ergattert habe. Meine Mutter hat mich übrigens ermuntert mal nicht zu meinen Standards zu greifen, denn dann hätte ich den Pullover nun in grau mit mintfarbenen Äpfeln. Warum überhaupt noch ein Raglanpullover nachdem ich schon die Amy von Pattydoo habe? Weil diese recht viel Weite im Rücken hat und ich dachte, das wäre beim Billund nicht so.

Erstmal zu dem Stoff, auch ein Grund, warum ich den Pullover nicht schon früher gezeigt habe. Wollte ich doch eigentlich letzte Woche meinen freien Tag nutzen, um den Billund zu nähen. Tja und dann kam der Stoff dazwischen, das Muster völlig schief!!! Ich habe wirklich versucht die Stoffbahn und das Muster einigermaßen Monkig auszurichten, aber es war nicht möglich. 1 1/2 Stunden habe ich damit zugebracht. Dann habe ich erstmal Kuchen gebacken. Danach habe ich mir schon wie bei der Jacke von neulich gedacht, sch**** auf Monk und hab einfach drauf zu geschnitten. Ob das an den Strickstoffen liegt, dass die Muster dann nicht ganz gerade sind? Oder aber vielleicht liegts auch an mir. Hauptsache das Ergebnis stimmt hinterher. Einzig unten am Bund erkennt man, dass die Äpfel schief sind.

Nun zum Schnitt. Ich habe zunächst eine 44 zugeschnitten, weil ich die zum einen laut Maßtabelle bräuchte, zum anderen weil ich bei dem Strickstoff dachte, der ist nicht so dehnbar, da brauchst du ein bisschen mehr Weite. Hmm… und dann hatte ich das gute Stück an und es war viel, viel zu groß. Nun gut, also hab ich an der Seite jeweils 2cm abgenäht. So geht das denke ich ganz gut, allerdings finde ich, ist im Rücken immer noch sehr viel Weite. Aber das bleibt jetzt so. Der nächste Billund wird maximal in 42.

Und dann in Ermanglung eines passenden Bündchen, habe ich einfach die Rückseite des Stoffes als Bündchen genommen. Ich finde das passt super. Ärmel und Saum habe ich wie immer mit meiner Zwillingsnadel gesäumt, passend in Senfgelb. Ich finde, das sieht immer ein bisschen professioneller aus. Außerdem glaube ich, dass ich öfter Senfgelb vernähen sollte.

Da heute Donnerstag ist, verlinke ich meinen Beitrag noch bei RUMS.

So ihr Lieben bis bald

Eure Steffi

Über Toni van Nihe

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